Pressestimmen

Die Chamisso-Gesellschaft im Internet

Juni 2012

Werden Sie Mitglied der Chamisso-Gesellschaft e.V.! Die Chamisso-Gesellschaft, 2010 in Kunersdorf im Oderbruch gegründet, ist jetzt mit ihrer Webseite im Internet präsent. Ob Sie sich an der „Bibliographia Schlemihliana 2013“ beteiligen, über Chamissos Nachlass lesen oder seinen Spuren folgen wollen: Hier finden Sie Zugang zum Werk eines Dichters, Naturforschers und Sprachwissenschaftlers, dessen Leben und Werk dem Vergessen zu entreißen eines der Ziele der Chamisso-Gesellschaft ist.


32. FIDEM-Kongress in Glasgow

Rainer Grund: Deutscher Beitrag zur Weltausstellung der FIDEM 2012 in Glasgow,
NNB-Numismatisches Nachrichtenblatt, Mai 2012

Zum 75-jährigen Bestehen der Fédération Internationale de la Médaille d’Art (FIDEM) findet der 32 Kongress dieses weltumspannenden Verbandes vom 10. bis 14. Juni 2012 in der schottischen Metropole Glasgow statt. Verbunden ist der Kongress mit einer Ausstellung des zeitgenössischen Medaillenschaffens von ca. 30 Mitgliedsländern. Diese nehmen die Möglichkeit wahr, mit ihren Beiträgen, Ideen , Techniken, Handschriften und Formen der Kunstgattung aus den letzten beiden Jahren zu präsentieren … Eine besondere Idee hat Roland Rother aus Wilmersdorf bei Frankfurt (Oder) im Zusammenhang mit der unlängst erfolgten Gründung der weltweit ersten Chamisso-Gesellschaft mit seiner kleinplastischen Chamisso-Medaille realisiert. Der heimatlose romantische Dichter und Naturforscher sitzt mit einem altfranzösischen Barett auf dem Kopf in einem Boot, das schaukelt und mehransichtig ist. Bei senkrechter Aufstellung wird auf der Unterseite eine Inschrift sichtbar…
 

  Adelbert von Chamisso;
Bronze; 9 x 18 x 5,5 cm; 2011
Die Medaille ist im Chamisso-Literaturhaus im Kunersdorfer Musenhof präsentiert und kann käuflich erworben werden.
Foto: R. Rothe

 


„Ein Haus für Chamisso”

Klaus Bellin, Neues Deutschland, 15./16. Oktober 2011

Plötzlich war er allein, die Freunde verschwunden, der Krieg nicht mehr aufzuhalten. Das Volk, getragen von vaterländischer Begeisterung, stand auf, Napoleon zu verjagen, nur er, Adelbert von Chamisso, Spross eines lothringischen Adelshauses, 1781 geboren in der Champagne, in den Revolutionswirren 1792 mit der Familie erst nach Lüttich, dann nach Preußen geflüchtet und seit kurzem Student der Zoologie, Anatomie, Physiologie, Mineralogie und Botanik in Berlin, stand ratlos und zerrissen zwischen den Fronten, ein Franzose, der noch kein Deutscher, und ein Deutscher, der kein Franzose mehr war. Was sollte er tun?

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„Grenzgänger Adelbert von Chamisso: Ungeahnte Verpflechtungen”

Silvia Fichtner, Märkische Oderzeitung, 29. Mai 2011

In 34 Kästen stapelt sich ein Leben - Aufzeichnungen aus der Schulzeit, Gedichte, Familienbriefe, Zettel mit Bemerkungen für ein hawaiisches Wörterbuch, botanische Notizen und Zeichnungen, alte Mappen, Umschläge ... Es ist das Leben von Adelbert von Chamisso (1781-1831), der auf Schloss Boncourt in der Champagne geboren wurde und in Berlin starb, das sich in diesen Kästen findet, die in der Staatsbibliothek zu Berlin stehen und darauf warten, dass sich endlich jemand dafür interessiert, den Nachlass wissenschaftlich aufzuarbeiten. Das könnte die weltweit einzige Chamisso-Gesellschaft befördern, die, im vergangenen Jahr gegründet, ihren Sitz in Kunersdorf hat, wo Chamissos bekanntestes literarisches Werk entstand: „Peter Schlemihls wunderbare Reise”.

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„Pflanzensüchtiger Poet”

Uwe Stiehler, Brandenburger Blätter, Märkische Künstler, 17. Dezember 2010, Seite 8

 

Vor 230 Jahren wurde der Dichter, Naturforscher und Weltumsegler Adelbert von Chamisso geboren

Peter Schlemihl hält es für das Geschäft seines Lebens, als er seinen Schatten gegen einen Geldbeutel tauscht, dessen Barschaft nie versiegt. Er wird nun der reichste, aber auch der einsamste Mensch der Welt, weil ein Mann, der keinen ordentlichen Schatten wirft, nirgendwo gelitten ist. Als der Teufel ihm anbietet, den Schatten mit seiner Seele zurückzukaufen, schleudert Schlemihl den Wunderbeutel in die tiefste Schlucht. Arm und heimatlos sucht er nach seiner Lebensaufgabe, und die findet der schattenlose Held, als ihm das Schicksal ein Paar Siebenmeilenstiefel vor die Füße stellt, die ihn mit jedem Schritt auf einen anderen Kontinent bringen. So ausgerüstet beschließt er, sich ganz der Erforschung der Welt zu widmen.

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